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Sportclub Marthalen 33. Sport- und Spieltag


In Marthalen blieb kein Auge trocken

VON MARK GASSER / Schaffhauser Nachrichten 18.07.2016

MARTHALEN Wenn Erwachsene und Kinder ihren Sonntag damit verbringen, Stiefel möglichst weit zu curlen, sich im Modellflugzeug-Weitwurf von einem Turm zu üben, wenn sie Eierkartons mit Maurerkellen stapeln dann muss es sich um den Marthaler Sport- und Spieltag handeln. Auch dieses Jahr liess sich die Kreativabteilung des Sportclubs Marthalen für den jährlichen Familien- und Vereinsanlass einige neue Spiele einfallen. Darunter zum Beispiel «Ballett», das in der Marthaler Version ein Stelzen auf Büchsen bezeichnet. Bei zwei weiteren Posten musste jeweils ein Duo aus den Mannschaften mit aneinander gebundenem Oberkörper beziehungsweise Füssen um einen Parcours Hüpfen oder im Gleichschritt laufen.

 

Bereits seit einigen Jahren ein Highlight ist jeweils der Einzelwettkampf Platzgen (eine Art Hufeisenwerfen mit einem Metallstern) und das Team-Wasservolleyball, das je nach Anzahl zerplatzter Wasserballone mehr oder weniger feucht endet für die Spieler. Die Ballone werden mit einem Luft-Wasser-Gemisch gefällt, «damit sie nicht so schnell platzen», erklärt OK-Chef Felix Wilhelm. «Bei uns im Sportclub Marthalen heisst es, man müsse zehn Jahre dabei sein, bis man die richtige Mischung kennt», schmunzelt er.

25 Teams und 140 Kinder Rund 150 Erwachsene kämpften in 25 Teams um den Pokal. Die Hälfte sind mittlerweile Familien- und Quartierteams, die andere Hälfte Vereine. Dieses Jahr bildeten auch die Chrischona und die reformierte Kirche ein «Ökumenisches Team» mit dem sinnigen Namen Himmelsstürmer. Rund 140 Kinder in 70 Zweierteams hatten eigene Herausforderungen zu meistern. Auch eine Spielecke für die ganz Kleinen bis ins Kindergartenalter wurde eingerichtet.

 

Je älter der Anlass wird, desto ausgefallener die Spielideen des seit 1983 stattfindenden Sport- und Spieltags. Ursprünglich war dieser für die Daheimgebliebenen gedacht, eine Art «Ferienspass» für die ganze Familie. Mittlerweile ist der Anlass zur Institution ­geworden und auch bei vielen benachbarten Vereinen beliebt. Das bekamen die Organisatoren einmal zu spüren, als sie mangels Helfer vor Jahren aufgeben wollten. Die Schelte des damaligen Gemeinderates ist bis heute im kollektiven Gedächtnis des Sportclubs geblieben. Damals sprang dann der Gemeindepräsident selber als OK-Chef ein.

Der sommerliche Einsatz der Teams endete gestern um 17 Uhr mit der Rangverkündigung. «Aber bei uns erhalten alle einen Preis», meinte Wilhelm. Das sei den grosszügigen regionalen Sponsoren zu verdanken.