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Sportclub Marthalen 31. Sport- und Spieltag


Wenn es Chirurgen eilig haben. Beim Bettenrennen blieb in Marthalen gestern kein Auge trocken.
Bild Alexander Joho

In Marthalen wurde amSonntag der jährliche Sport- und Spieltag mit verschiedensten originellen Disziplinenregelrecht zelebriert. Mit Rennbetten und Ballonen in den Sommer.

MARTHALEN Mittlerweile stossen die Veranstalter an die Grenzen ihrer Kapazitäten; der Sport- und Spieltag der Weinländer Gemeinde Marthalen zieht am ersten Sonntag der Sommerferien seit 31 Jahren Einwohner, Familienangehörige und Gäste aus dem Umland an und hat seit seiner Einführung 1982 als Feier der «Daheimgebliebenen» stets an Umfang und Prestige gewonnen.

Mit knapp 60 Freiwilligen und 70 Personalschichten ist das Organisationskomitee unter der Ögide des Präsidenten des Sportclubs Marthalen, Roger Gehrig, nun an seiner Belastungsgrenze angelangt. Dennoch haben es die Verantwortlichen wieder geschafft, ein eindrückliches Rahmenprogramm zusammenzustellen. Denn dieser spezielle Sonntag agiert seit Langem als Haupteinnahmequelle des Vereins.

Materialien aus zweiter Hand

Neben dem traditionellen Wasserballon-Volleyball konnten sich die total 26 Gruppen mit je sechs Teilnehmern was einem neuen Anmelderekord entspricht unter anderem beim Bogenschiessen, beim sogenannten Platzgen (einer Art Hufeisenwerfen mit einem Metallstern), bei einem Schätzwettbewerb oder beim Bettenrennen messen. «Die Spielmaterialien hier sind seit jeher aus zweiter Hand, so kann man für 500 bis 1000 Franken ein fixfertiges Spiel zusammenkaufen», so Gehrig. Felix Wilhelm, einer der weiteren kreativen Köpfe des Sportclubs, doppelt nach: «Es ist diese Herausforderung, aus Gebrauchsgegenständen etwas komplett Neues zusammenzustellen, die uns antreibt, so hatten wir hier zum Beispiel auch schon ein improvisiertes Curling mit Bratpfannen auf Plastikblachen.» Falls technische Probleme auftauchen sollten, sind im OK ein Schreiner, ein Schlosser oder Zimmermänner zur Stelle. Der Anlass in Marthalen vereint praktisch alle Alterskategorien, bisweilen sogar komplette Familienteams. So konnten sich die Jüngeren im Kreativzelt mit Bastelarbeiten die Zeit vertreiben oder im 30-Meter-Tunnel auf Schatzsuche gehen. Ãœberraschenderweise sind aus Sicht der Organisatoren besonders die 13- bis 25-Jährigen zahlreich erschienen. Und niemand geht leer aus. Denn nebst dem Gewinnerpokal erhalten ausnahmslos alle Teilnehmer einen Preis.

Bericht SN / ajo