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Die Sommerferien spielerisch starten

Verspielt zeigte sich der Sportclub Marthalen am Sonntag: Er lud zum Sport- und Spieltag in die Wyland-Arena.

Marthalen Schuhe, Klobürsten, Karton, Bälle, Kissen und allerlei «Abfall» fliegen durch die Luft – ob die «Müllmänner» hinter der Wand die Gegenstände in ihren Mülltonnen einfangen können? Die Szene ist kein Exkurs über extremes Littering, sondern spielte sich in Marthalen – nämlich Teamdisziplin «Hornussen», «Nock» und «Wasser-Volleyball» in der Wyland-Arena am Sonntag tatsächlich ab. Ähnlich kreativ waren auch die weiteren Disziplinen, je fünf waren es für die Zweierteams bei den Kindergartenkindern, den Erst- bis Viertklässlern und den Fünftklässlern bis 100-Jährigen. Insgesamt rund 300 Teilnehmende (darunter 21 Mannschaften) massen sich so wie der am beliebten Sport- und Spieltag am ersten Wochenende nach Sommerferienstart in den verrückten, aber auch physisch oder psychisch anspruchsvollen Disziplinen. Aussergewöhnlich war, dass der 27. Sport- und Spieltag statt auf dem Schulareal (wo derzeit gebaut wird) in der Wyland- Arena Gastrecht genoss.Die Vorfreude zahlreicher Vereine und Zweierteams vor dem Sport- und Spieltag des Sportvereins Marthalen fusst auf der Frage: Welche Spiele hat sich die Kreativabteilung des Clubs dieses Jahr ausgeheckt? Roger Gehrig, Präsident des Sportclubs Marthalen, und OK-Präsident Felix Wilhelm kommen jeweils einige Wochen vor dem Anlass zusammen, um sich über neue Spiele Gedanken zu machen: «Wir wollen Spiele kreieren, bei denen man bewusst nichts dazukaufen muss», sagte Wilhelm auf Anfrage. Manchmal wollten sie zu viel, und die Spiele liessen sich dann nicht realisieren. Beim Lackmustest im eigenen Garten testen dann ihre Kinder die Disziplinen auf deren Spassfaktor und Durchführbarkeit. Bei Einzeldisziplinen wie dem «Platzgen» aus dem Bernischen (ähnlich dem Hufeisenwerfen) werden Objekte – wie hier die Metallkralle – auch gemietet, doch das kommt selten vor. Viele, wie der «Schleuderball», sind in der eigenen Werkstatt entstanden: Ein Katapult aus zwei Veloschläuchen und einem Einkaufskorb – und schon ist ein geniales Wurfgeschoss entstanden! Ein Renner war der Posten «Fliegen» für die Kleinen: In einem mit PET-Flaschen gefülten Minibus musste ein Ball gesucht werden und über Feuerwehrleitern zum Papierfliegerwerfen geklettert werden. Wie bereits letztes Mal waren die Kinder in einem Bastelzelt beschäftigt, und ein Schätzwettbewerb wurde am Ende des Tages aufgelöst.
Der vorbildliche sommerliche Einsatz sowohl der Team als auch der Einzelwettkämpfer endete dann um 17 Uhr bei der Rangverkündigung. Den Vereinswettkampf konnte der Veloclub Alten letztlich für sich entscheiden. Doch alle, die mitmachten, wurden mit einem Preis beschenkt.

Text u. Fotos (M. G.) Schaffhauser Nachrichten 19.07.2010