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| SCM-Reise vom 9. und 11. -12. Sept. 2011 | |
RPe. Zu viert machte sich die Vorhut am Freitag morgen auf die Reise per Bahn und Bus durchs Tösstal nach Goldingen. Vor lauter politisieren vergassen wir ganz die Umgebung zu geniessen. In Goldingen gab’s dann Gipfeli und Kaffee im Volg und dann ging es auf Schusters Rappen hinauf auf den Berg. Oben erwartete uns dann schon das Restaurant Bannholz, wo wir bei fantastischem Wetter in der Gartenwirtschaft endlich Essen und Trinken erhielten und den Ausblick auf die ganzen schweizer Alpen und das Mittelland mit Ober- und Zürichsee geniessen konnten. Weiter ging’s an der Zürcher Höhenklink vorbei, hinunter nach Wald und dort in’s Zentrum Bleiche.
2. Tag
Das feine Frühstück im Hotel war dann nur eine Vorspeise für das offizielle Frühstück mit dem „Gesindel“, wie ein zufällig mitreisender Lehrer vermerkte. Trotzdem oder gerade deshalb machten wir uns alle auf den Weg über den Seedamm zum Bahnhof in Pfäffikon SZ. Bei Sonnenschein genossen wir den Blick auf die Glarner Alpen mit den „Glarner Hauptüberschiebung“, oder auf fachdeutsch Tektonikarena Sardona, die seit 2008 als UNESCO-Weltkulturerbe gilt, da diese Überschiebung Weltweit einzigartig ist. Nach dem feinen Essen besichtigten wir eine alte Schifertafelfabrik, wobei es eher ein Häuschen war als eine grosse Fabrik. Das Schifermaterial wurde gleich am Hang gegenüber gewonnen und dann in unzähligen Arbeitsgängen zu Wandtafeln für die Schulen und Schifertafeln für die Schüler und später mehr für die Jasser verarbeitet. Interessant war auch, dass der Schiferstaub Objekte für den Radar unsichtbar machen kann. Da könnten wir ja die alten Mirage wieder ausmotten, würde ja doch keiner sehen. Anschliessen erzählte unsere Führerin im Dorf noch vom grossen Glarner Bergsturz und von General Suworow, der auf seiner Rückreise von Frankreich nach Russland vor 212 Jahren in Elm Rast machten und alle Vorräte der Bauern aufassen und dafür bei den Frauen und Fräuleins wieder etwas hinterliessen. Da Fragt man sich doch glatt, ob Ruedi Gunsch’s Freundin und gute Bekannte Vreni Schneider nur wegen ihrem russischen Blut so gut war. Das Hochzeitspaar, das wir im vorbeigehen sahen hiess offenbar Natascha und Boris…..oder so ähnlich
Die sportlich seeehr kleineElite rannte über den Wildmannfürggeli, Stausee Garicht, Kies und Schwanden nach Glarus, wo der Rest nach einer schönen Wanderung ebenfalls im Hotel beim Bahnhof eintraffen. Schon bald genossen wir draussen das Nachtessen. Danach feierten wir mit den Glarnern „150 Jahre Glarus brennt“ auf dem Landsgemeindeplatz, mit Showeinlage der Feuerwehr und einem Claudio, bei dem das Shirt wunderbar zu den Augen passte, was ihn glatt mal 5 Franken kostete, die er vorher nicht bereit war auszugeben. Auch hier ist der weitere Verlauf des Abends nur Bruchstückhaft bekannt. Dabei sei nur der Name Eugen schon wieder erwähnt, dazu eine Braut die lieber mit Claudio flirtete, Frauenvermittlern und ja, habe ich schon Eugen in dem Zusammenhang erwähnt??? 3. Tag Auf diese harte Nacht folgte dann die sehr interessante Führung mit Eugens Kollege Kaspar durch Glarus mit der spannenden Geschichte dieser kleinen Stadt, die vor 150 Jahren 600 Häuser in einer Nacht an das Feuer verlor und danach smarte Stadtväter hatte, die einen modernen Neuaufbau in kürzester Zeit mit Gesetzesänderungen, einem neuen Zonenplan und Enteignungen ermöglichte – Heute unvorstellbar wo jeder seinen Senf in der Politik auch noch geben muss…. Am Ende wartete schon der Bus auf uns, der uns Richtung Klöntalersee fuhr. Von da ging’s mal wieder zu Fuss steil den Berg hoch zum Restaurant Schwammhöhe für das Mittagessen.Auch für die Augen wurde da vieles in allen Richtungen geboten. Auf verschiedenen Wegen wanderten dann alle wieder runter zum See und viele genossen noch ein kühles Bad im Klöntalersee bevor es per Bus und Bahn wieder heimwärts ging. Danke allen für’s mitmachen! Dem Organisator Eugen ein dreifach Hoch für die gute Organisation und das rechtzeitige Bestellen des schönen Wetters! | |